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Homöopathie

Homöopathie hat den Placebo-Effekt perfektioniert, weist aber keine gesicherte wissenschaftliche Grundlage auf.

Die homöopathische Medizin ist eine komplementärmedizinische Heilmethode. Sie versucht den Menschen ganzheitlich zu stärken, damit er Krankheiten besser bewältigen kann. Bei der Homöopathie werden geringe Dosen von Stoffen eingenommen, die in stärkeren Dosen bei gesunden Menschen die Krankheitssymptome auslösen würden. Dabei hat Homöopathie den Placebo-Effekt perfektioniert, weist aber eine gesicherte wissenschaftliche Grundlage wieder.

Während Gesundheitssysteme weltweit unter finanziellen Druck stehen, bezahlen Krankenkassen für Zuckerkügelchen viel Geld, obwohl diese gar nicht wirken. Für das Gesundheitssystem führt Homöopathie zu unnötigen Ausgaben. Trotz der fehlenden medizinischen Wirksamkeit werden homöopathische Leistungen in vielen Gesundheitssystemen erstattet oder mitfinanziert. Die Finanzierung solcher Behandlungen bindet Mittel, die für evidenzbasierte Prävention und Versorgung deutlich wirksamer eingesetzt werden könnten. 

Quellen

Loudon, Irvine; A Brief History of Homeopathy; in: Journal oft he Royal Society of Medicine 99:12 (2006); https://doi.org/10.1177/014107680609901206

Mukerji, N. & Ernst E.; Why homeopathy is pseudoscience; in: Synthese 2000 (2022); https://doi.org/10.1007/s11229-022-03882-w

Helmholz; Alternativmedizin: Wirkt Homöopathie wirklich? (https://www.helmholtz.de/newsroom/artikel/wirkt-homoeopathie-wirklich/)

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