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Fluoridierung des Trinkwassers

Jahrzehntelang gefeierte Kariesprophylaxe. Doch neue Studien zeigen komplexe Effekte & Risiken (Fluorose). Wir brauchen einen kritischen, evidenzbasierten Diskurs.

Seit Jahrzehnten wird Fluorid zugesetzt, um Karies vorzubeugen, und die Maßnahme gilt als Erfolgsgeschichte der öffentlichen Gesundheit. Gleichzeitig zeigen neuere Studien, dass die gesundheitlichen Effekte komplexer sind als ursprünglich angenommen, und dass mögliche Nebenwirkungen wie Fluorose oder individuelle Risikofaktoren stärker in Betracht gezogen werden müssen.

Häufig wird die Schaden-Nutzen-Abwägung einer Maßnahme nicht ausreichend betrachtet, da die zu grundliegende wissenschaftliche Argumentation einseitig verläuft. Gesundheitliche Entscheidungen müssen kontinuierlich hinterfragt und an den aktuellen Stand der Forschung angepasst werden.

Nur durch evidenzbasierte, transparente Entscheidungsprozesse lassen sich wirksame Maßnahmen umsetzen, die sowohl den Nutzen maximieren als auch potenzielle Risiken minimieren.

Wir brauchen daher einen neuen wissenschaftlichen Diskurs und kritische Reflexion sind deshalb unverzichtbar, um das Vertrauen in medizinische und gesundheitspolitische Entscheidungen zu stärken. Hierzu haben wir eine Arbeitsgruppe gegründet, die genau diesen Diskurs führt und dazu regelmäßig Veröffentlichungen publiziert.

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